Vereinssatzung


Satzung

der

Fußballvereinigung

Schwarz-Weiß 09/36

Oberhausen – Alstaden e.V.

 

 



 

Inhalt:

 

  1. Satzung der Fußballvereinigung SWA

Stand 21. November 1993

 

 

  1. Ehrungen des SWA,

beschlossen durch die Jahreshauptversammlung 1986

 

 

  1. Jugend-Geschäftsordnung von SWA

Geändert in 2006

 

 

 

  1. Name, Sitz, Zweck und Verfassung der Vereinigung

 

  1. Durch den ordnungsgemäß erfolgten Zusammenschluss der Alstadener Sportvereins „Elmar 09“ e.V. und des Vereins für Rasenspiele 1936 e.V., unter den Namen: Fußballvereinigung Schwarz-Weiß 09/36 Oberhausen – Alstaden e.V., ist die Vereinigung, mit dem Sitz in Oberhausen / Rheinland in das Vereinsregister des Amtsgerichts in Oberhausen / Rheinland unter der Nummer 7 VR 521 eingetragen.

 

Eine Vereinsnamensänderung kann nur durch den Beitritt eines dritten Vereins, in einer ausschließlich zu diesem Zweck schriftlich einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Sie ist beschlussfähig, wenn mindesten 2/3 der anwesenden Mitglieder zustimmen.

 

  1. Die Fußballvereinigung bezweckt die körperliche und charakterliche Ertüchtigung seiner Mitglieder durch planmäßige Pflege auf gemeinnütziger Grundlage. Die Fußballvereinigung fördert außerdem die sittliche und körperertüchtigende Jugendpflege. Zu diesem Zweck stellt die Fußballvereinigung seinen Mitgliedern sein gesamtes Vermögen, insbesondere seine Sportanlagen und Baulichkeiten zur Verfügung. Alle laufenden Einkünfte werden ausschließlich zur Bestreitung der Ausgaben verwendet, die zur Erreichung der Vereinszwecke notwendig sind. Die Fußballvereinigung ist frei von politischen, rassischen und religiösen Tendenzen.

 

Die Vereinsverfassung wird soweit sie nicht auf BGB-Vorschriften beruht, durch diese Vereinssatzung bestimmt. Im sportlichen Bereich finden die Bestimmungen der DFB-Satzung und Ordnungen sowie der Regional- und Landesverbände Anwendung.

 

 

II. Mitgliedschaft

 

  1. Mitglied der Fußballvereinigung

 

  1. aktive Mitglieder

 

  1. passive Mitglieder

 

 

 

Mitgliedschaft und Aufnahmeverfahren

Voraussetzung für die Aufnahme eines Mitgliedes ist die Einreichung eines schriftlichen Aufnahmeantrages, über den der Vorstand entscheidet. Bei der Aufnahme Jugendlicher (bis zu 18 Jahren) ist das schriftliche Einverständnis der Eltern oder des Erziehungsberechtigten erforderlich. Die aufgenommene Person erwirbt die Mitgliedschaft nach der Entrichtung einer eventuell erforderlichen Aufnahmegebühr und des Mitgliedbeitrages für das laufende Kalenderjahr bzw. mit der Abgabe einer korrekt erstellten Beitrags-Ermächtigung (im Lastschriftverfahren) an den Schatzmeister der Fußballvereinigung. Das aufgenommene Mitglied erkennt mit seinem Eintritt die Satzung und Ordnungen der Fußballvereinigung bindend an.

C) Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder der vormaligen Vereine ASV Elmar 09 und VFR 1936 bleiben, bei Aufrechterhaltung ihrer Mitgliedschaft, auch in der Fußballvereinigung Ehrenmitglied. Zum Ehrenmitglied kann auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss einer Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit ernannt werden, wer sich hervorragende Verdienste um den Sport im Allgemeinen oder um die Fußballvereinigung im Besonderen erworben hat. In der, von der Mitgliederversammlung 1986 einstimmig beschlossenen, „Ehrungsordnung“ sind weitere Bestimmungen hierzu enthalten. Ehrenmitglieder genießen sämtliche Rechte der ordentlichen Mitglieder, sind jedoch zur Beitragszahlung verpflichtet.

 

  1. Die Mitgliedschaft erlischt (abgesehen vom Tode des Mitgliedes):

 

  1. durch Austrittserklärung

  2. durch Streichung

  3. durch Ausschluss

 

  1. Die Mitglieder sind jederzeit zum Austritt berechtigt. Die Austrittserklärung ist schriftlich abzugeben und postalisch an die offizielle Vereinsanschrift zu senden. Aktive Mitglieder erklären ihren Austritt – gem. WFV-Bestimmung- durch Einschreiben. Sie wirkt auf den Schluss des auf den Zugang der Erklärung folgenden Kalenderhalbjahres; also zum 30. Juni oder zum 31. Dezember.

  2. Die Streichung eines Mitgliedes kann durch Vorstandbeschluss erfolgen, wenn ein Mitglied den vom vorherigen Kalenderhalbjahr fälligen Mitgliedsbeitrag, trotz richtiger Mahnung ohne Stundung, schuldig geblieben ist, was nicht ausschließt, dass der ausstehende Mitgliedsbeitrag auch durch Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen eingeholt wird.

  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes aus der Fußballvereinigung ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen den Grundsatz vom geschriebenen und ungeschriebenen Sportgesetz verstößt, sich einer ehrenrührigen Handlung schuldig macht, oder dem Vereins- bzw. verbandsschädigendes Verhalten nachgewiesen wird. Gegen diesen Ausschluss-Bescheid, der dem Betroffenen schriftlich mit Begründung mitzuteilen ist, kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides Einspruch eingelegt werden, der in jedem Falle vor dem Ehrenrat zu verhandeln ist. Den Ehrenratsspruch kann die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss außer Kraft setzen, schriftlich beim Vorstand, beantragt wird. Der zweite Absatz gilt auch für jugendliche Vereinsmitglieder.

 

  1. Ehrenangelegenheiten von Vereinsmitgliedern untereinander regelt der Ehrenrat. Dieser besteht aus dem Vorsitzenden der Fußballvereinigung oder dessen Stellvertreter und den von einer Mitgliedsversammlung gewählten Ehrenrichtern, sofern die Satzung keine Regelung vorsieht.

 

  1. O r g a n e und deren Funktionen

 

  1. Das höchste Organ der Fußballvereinigung ist die Mitgliederversammlung, deren Beschlüsse für alle Mitglieder bindend sind, es sei denn, dass diese Satzung für andere Organe bestimmte Entscheidungsbefugnisse vorsieht. Mitgliederversammlungen sind:

 

  1. J a h r e s h a u p t v e r s a m m l u n g e n und

 

  1. allgemeine M i t g l i e d e r v e r s a m m l u n g e n die auch die Jahresmitgliederversammlungen einschließen.

 

  1. Außerordentliche Mitgliederversammlungen

 

  1. Die Jahreshauptversammlung soll nach Beendigung des jeweiligen Spieljahres (im Juni) stattfinden, und im Regelfall alle drei Jahre durchgeführt werden.

Ihre Aufgabe ist:

  1. Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr und der Berichte der Rechnungsprüfer.

  2. Entlastung des Vorstandes und der Ausschüsse.

  3. Neuwahl des Vorstandes und der Ausschüsse

  4. Wahl von mindestens 2 Rechnungsprüfern und mindestens 5 Beiratsmitgliedern

  5. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

  6. Änderung und Ergänzung der Vereinssatzung

 

  1. Mitgliederversammlungen finden nach Bedarf statt. in der Zeit zwischen den Jahreshauptversammlungen ist jährlich eine einzuberufen, in der Jahreshauptversammlungs-Aufgabenpunkte zu behandeln sind. Und zwar die Top: a) , b) , e) , f) , sowie Vorstandsergänzungswahl von ausgeschiedenen Vorstand- und Ausschussmitgliedern, sowie die Neueinsetzung von Mitarbeitern für die Dauer bis zur nächsten Jahreshauptversammlung.

  2. Jede außerordentliche, durch Mitgliederbegehren geforderte Mitgliederversammlung muss innerhalb von 14 Tagen einberufen werden, wenn mindestens 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung, unter Angabe der Verhandlungspunkte beantragt.

 

  1. Alle Versammlungen werden durch den Vorstand mit einer Frist von 7 Tagen schriftlich durch Aushang oder durch die Tagespresse unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig. Bei allen Abstimmungen entscheidet Stimmenmehrheit der gültig abgegebenen Stimmen, soweit diese Satzungen keine andere Bestimmung enthält. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und mit ihrer Beitragspflicht nicht im Rückstand sind. In Jugendversammlungen ist diese Altersbegrenzung aufgehoben und richtet sich nach den Bestimmungen der Jugend-Geschäftsordnung.

 

  1. Die Fußballvereinigung wird durch Verwaltungsorgane verwaltet. Verwaltungsorgane der Fußballvereinigung sind:

 

  1. Der geschäftsführende Vorstand (ist Vorstand im Sinne des BGB)

  2. der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstand)

  3. der Jugendausschuss für Jugendangelegenheiten und

  4. Ausschüsse, die nach Bedarf von der Mitgliederversammlung eingesetzt werden (Spielausschuss, Festausschuss usw.)

  5. Der Beirat und Ehrenrat

  1. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus:

Dem Vorsitzenden, den gleichberechtigten stellvertretenden Vorsitzenden, den Geschäftsführer, den Schatzmeistern und Jugendleiter. Hinzu kommen noch die Ehrenfunktionsträger, wie Ehrenvorsitzender, Ehrengeschäftsführer, Ehrenschatzmeister und Ehrenjugendleiter, sofern diese nach den Bestimmungen der SWA-Ehrungsordnung durch eine Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit dazu gewählt wurden. Die Mitgliederversammlung kann außerdem entscheiden, ob und welcher Ausschussobmann dem geschäftsführenden Vorstand beizuordnen ist.

  1. Dem erweiterten Vorstand gehören an:

Alle in Funktionen hineingewählten Mitgliedern, wie Sozialwart, Zeugwart, Pressewart, Kassierer usw., außer Kassenprüfer. Des Weiteren alle Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes und der Ausschüsse. Hinzu kommen alle nach den Bestimmungen der SWA-Ehrungsordnung gewählten Ehrenfunktionsträger, die davor dem erweiterten Vorstand angehörten.

 

  1. Der Jugendausschuss wird im Sinne der Jugend-Geschäftsordnung von der Jugendleitung geführt und geleitet. Die Jugendleitung setzt sich wie folgt zusammen: Der Jugendleiter, dessen Stellvertreter, der Jugendgeschäftsführer und der Jugendkassierer. Die Jugendleitung und die ehrenamtlichen Jugendmannschaftsbetreuer und Trainer, sowie die von den Mannschaften gewählten Jugendwarte (Spielführer) der A- und B- Junioren bilden den Jugendausschuss.

  1. Die Beiratsmitglieder (Ehrenratsmitglieder) sollen möglichst, mit Ausnahme des Vorsitzenden und der Ehrenfunktionsträger, dem Vorstand nicht angehören.

Grundsätzliche Aufgaben und Befugnisse der Verwaltungsorgane:

Die Geschäfte des Vereins werden durch den geschäftsführenden Vorstand geführt und (entsprechend dem Aufgabengebiet) von dessen Mitgliedern verwaltet. Die Geschäfte der Vereinsjugendabteilung leitet die Jugendleitung und verwaltet der Jugendausschuss. Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst, sofern sie nicht in dieser Satzung verankert ist und nicht im Gegensatz zu ihr steht, was nicht ausschließt, dass auch Aufgabenkomplexe delegiert werden können. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt bei Regelwidrigkeiten oder Verstößen, Disziplinarstrafen – wie befristeter Ausschluss vom Spielbetrieb- und Verweise zu erteilen.

 

Die Jugendgeschäftsordnung wird durch die Mitgliederversammlung verabschiedet, ergänzt und geändert. Sie soll den Richtlinien des Landessportbundes entsprechen und nicht im Gegensatz zu dieser Satzung stehen.

 

  1. Die Fußballvereinigung wird durch ihren Vorsitzenden alleine oder durch einen stellvertretenden Vorsitzenden in Gemeinschaft mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vertreten. Von allen Rechtsgeschäften, die finanzielle Verpflichtungen der Fußballvereinigung mit sich bringen, ist im Innenverhältnis die Einwilligung des geschäftsführenden Vorstandes, vor allem des Schatzmeisters, erforderlich.

Die Geschäftsführer sind für die administrative Führung und Koordination der Vereinsgeschäfte zuständig und haben Spielabschlüsse der Seniorenmannschaften zu tätigen, die Niederschriften über den Verlauf der Versammlung zu erstellen, und den laufenden Schriftverkehr der Fußballvereinigung zu führen

 

Die Schatzmeister verwalten das gesamte finanzielle Vereinsvermögen. Ihm unterstehen die Platz- und Hauskassierer. Der 1. Schatzmeister hat alle Buchführungen der Platz- und Hauskassierer laufend zu überprüfen, alle Abrechnungen sorgfältig zu verbuchen und zu verwalten. Alle über den üblichen Rahmen hinaus gehenden Ausgaben bedürfen seiner Zustimmung. Ihm obliegt die Führung und Verwaltung der Vereinskonten im Bereich der Hauptkasse.

 

  1. Von den Beratungsgegenständen, die der Vorstand behandeln soll, ist den Vorstandmitgliedern rechtzeitig Mitteilung zur Stellungnahme zu geben. Vereinsmitglieder können auch von sich aus, dem Vorstand Anträge zur Beschlussfassung unterbreiten. Solche Anträge sind schriftlich einzureichen. Der Vorsitzende entscheidet, ob der Antragssteller zur mündlichen Interpretation seines Antrages hinzugezogen wird.

Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bzw. – in seiner Abwesenheit- dessen Vertreters. Aus Beschwerde gegen den Beschluss entscheidet der Vereins-Ehrenrat.

 

  1. Der Vorstand wird für 3 Jahre von der Jahreshauptversammlung gewählt. Scheidet ein Mitglied in der Zwischenzeit aus, so erfolgt Ersatzwahl auf der nächsten Mitgliederversammlung. Bis dahin entscheidet der Vorstand über eine etwa notwendig werdende kommissarische Vertretung bzw. Neubesetzung. Gewählte Vorstandsmitglieder sind zur Amtsführung (bis zur Neuwahl) berechtigt und verpflichtet, was eine vorzeitige Abwahl durch eine Mitgliederversammlung nicht ausschließt.

 

  1. V e r e i n s e i n n a h m e n und deren V e r w a l t u n g

 

  1. Jedes Mitglied hat bei Aufnahme gegebenenfalls ein Betrittsgeld und nach erfolgter Aufnahme laufend einen monatlichen Beitrag zu entrichten. Die Beitragszahlung wird zur Bringschuld, wenn beim Schatzmeister eine Einzugsermächtigung zum Beitragseinzug nicht vorliegt, oder wenn eine Hauskassierung nicht erfolgt sein sollte. Der Mitgliedsbeitrag wird kalenderhalbjährlich entrichtet, bzw. eingezogen und ist im Voraus fällig. Über die Beitragshöhe und Aufnahmegebühr entscheidet eine Jahreshaupt- bzw. Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist berechtigt sozialbedingte Ermäßigungen zu beschließen.

 

  1. Alle im Idealbereich erzielten Einnahmen dürfen nur für die Förderung der satzungsgemäßen Vereinszwecke verwendet werden. Einkommensüberschüsse, die durch wirtschaftliche Zweckbetriebe erzielt werden, können auch für die Schaffung angemessener Reserven eingesetzt werden, um den Verein gegen Rückschläge zu sichern.

 

 

  1. Der Vorstand ist befugt, Rücklagen (in angemessener Höhe) für den Unterhalt und Instandsetzung der vereinseigenen Jugend-Clubräume, sowie für die von der Fußballvereinigung unterhaltenen Zweckbetriebe zu bilden.

 

  1. Das Geschäftsjahr beginnt mit dem 1. Juli und endet am 30. Juni des folgenden Kalenderjahres. Alljährlich ist vom Schatzmeister für das neue Rechnungsjahr (gleich Kalenderjahr) ein Haushaltsplan vorzulegen. Für das abgelaufene Rechnungsjahr ist der Bericht über den Stand der Kasse zu erstatten und Rechnung zu legen. Der Bericht und der Haushaltsplan sind den Vereinsmitgliedern, im Rahmen der Jahreshaupt- bzw. Mitgliederversammlung, bekannt zu geben.

 

  1. Die Kassen- und Rechnungsführung ist durch zwei von der Jahreshauptversammlung zu wählenden Vereinsmitgliedern zu prüfen. Zu diesem Zweck haben sich diese mit dem Schatzmeister rechtzeitig in Verbindung zu setzen. Die Kassenprüfer sind berechtigt, zweimal im Laufe des Jahres eine unvermutete Kassenprüfung durchzuführen.

 

  1. A u f l ö s u n g des V e r e i n s

 

  1. Die Auflösung der Fußballvereinigung kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen, sie ist beschlussfähig, wenn mindestens ¾ der Mitglieder anwesend sind, die ihre Beitragspflicht, den Bestimmungen entsprechend, erfüllt haben. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so erfolgt (innerhalb von 4 Wochen) die Einberufung einer zweiten Versammlung, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Auflösung beschließen kann. Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von ¾ der abgegebenen Stimmen. Das bei der Auflösung vorhandene Vereinsvermögen fällt der Sporthilfe e.V., bzw. einem anderen sportfördernden, gemeinnützigen Verein oder Stiftung zu.

  2. Diese geänderte und ergänzte Satzung ist in der Mitgliederversammlung am 05.08.1973, am 10.08.1980 und am 21.11.1993 beschlossen und tritt jeweils am Tage der Beschlussfassung in Kraft.

 

In Ergänzung der S W A – S a t z u n g, Ziffer 3,

wird folgende

S W A – E h r u n g s o r d n u n g

durch die SWA-Jahreshauptversammlung 1986 beschlossen:

 

§ 1

 

Mitglieder der Fußballvereinigung können wegen besonderer Verdienste um den Fußballsport und um die Fußballvereinigung SWA durch Auszeichnungen und Ehrungen gewürdigt werden.

 

Diese bestehen in der Verleihung:

 

der Verdienstnadel in Silber

der Verdienstnadel in Gold

der Ehrennadel in Silber

der Ehrennadel in Gold

der Ehrenmitgliedschaft und

der Ehrenfunktion im Vorstand

 

§ 2

 

Die im § 1 aufgeführten Auszeichnungen (Nadeln) können auf Vorschlag, nach Erfüllung der in §§ 4 – 7 jeweils festgelegten Voraussetzungen, durch den geschäftsführenden Vorstand verliehen werden. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft oder einer Ehrenfunktion im Vorstand ist durch eine Mitglieder- bzw. Jahreshauptversammlung mit 2/3 Mehrheit zu beschließen, wenn die in den §§ 8 und 9 vorgegebenen Bedingungen vom zu ehrenden Mitglied bzw. Funktionsträger erfüllt werden.

 

§ 3

 

Vorschlagsrecht (im Sinne des § 2) haben alle stimmberechtigten Vereinsmitglieder. Der Auszeichnungs- und bzw. Ehrungsvorschlag ist dem geschäftsführenden Vorstand (möglichst schriftlich mit Begründung) zu unterbreiten. Dieser überprüft den jeweiligen Vorschlag auf sachliche Richtigkeit und Erfüllung der Voraussetzung entsprechend der gegebenen Richtlinien. Der Vorstand entscheidet danach – durch Mehrheitsbeschluss – ob die im Vorschlag beantragte Auszeichnung verliehen bzw. ob der Ehrungsvorschlag der Jahreshaupt- oder Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorgetragen wird.

 

§ 4

 

Die Verdienstnadel in Silber kann jedem Vereinsmitglied für Verdienste und besondere Leistungen im sportlichen Bereich als auch in der Vereinsarbeit vom geschäftsführenden Vorstand verliehen werden.

 

§ 5

 

Die Verdienstnadel in Gold kann jedem mit der Verdienstnadel in Silber ausgezeichneten Vereinsmitglied für weitere Verdienste und besondere Leistungen im sportlichen Bereich als auch in der Vereinsarbeit vom geschäftsführenden Vorstand verliehen werden.

 

§ 6

 

Die Ehrennadel in Silber kann jedem Vereinsmitglied vom geschäftsführenden Vorstand verliehen werden, wenn das auszuzeichnende Mitglied nach Vollendung des 14. Lebensjahres

 

  1. eine ununterbrochene aktive Tätigkeit von mindestens 15 Jahren als Spieler oder als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Vorstand bzw. in einem Vereinsausschuss nachweist, oder

  2. als passives Mitglied eine 25 – jährige Mitgliedschaft in der Fußballvereinigung und einem der vormaligen Vereine der Fußballvereinigung aufweist.

  3. Liegen sowohl Zeiten aktiver Tätigkeit als auch passive Mitgliedsjahre vor, dann ist eine Gesamtzeit von 25 Jahren zugrunde zu legen, wobei die Zeiten der aktiven Tätigkeit mit dem Faktor 1,5 zu bewerten sind.

§ 7

 

Die Ehrennadel in Gold kann jedem Vereinsmitglied vom geschäftsführenden Vorstand verliehen werden, wenn das auszuzeichnende Mitglied, nach Vollendung des 14. Lebensjahres

 

  1. eine ununterbrochene aktive Tätigkeit von mindestens 25 Jahren als Spieler oder als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Vorstand bzw. in einem Vereinsausschuss nachweist, oder

  2. als passives Mitglied eine 40 – jährige Mitgliedschaft in der Fußballvereinigung und einem der vormaligen Vereine der Fußballvereinigung aufweist.

  3. Liegen sowohl Zeiten aktiver Tätigkeit als auch passive Mitgliedsjahre vor, dann ist eine Gesamtzeit von 40 Jahren zugrunde zu legen, wobei die Zeiten der aktiven Tätigkeit mit dem Faktor 1,5 zu bewerten sind.

 

 

 

§ 8

 

Die Jahreshaupt- bzw. Mitgliederversammlung kann nur dann einem Vereinsmitglied die Ehrenmitgliedschaft verleihen, wenn das zu ehrende Mitglied im Besitz der SWA-Ehrennadel in Gold ist, und

  1. in der ehrenamtlichen Vereinsarbeit langjährig und verdienstvoll tätig war, oder

  2. eine Vereinsmitgliedschaft von mindestens 50 Jahren vorliegt, bzw.

  3. frühestens 10 Jahre nach der Verleihung der SWA-Ehrennadel in Gold

 

§ 9

 

Die Jahreshaupt- bzw. Mitgliederversammlung kann Funktionsträger des Vereinsvorstandes nach ihrem Ausscheiden aus dieser Funktion zum Ehren-Vorsitzenden, -Geschäftsführer, -Schatzmeister, -Jugendleiter, -Kassierer usw. bestimmen, wenn diese folgende Voraussetzungen erfüllen:

 

  1. die Auflagen des § 8 müssen als Voraussetzung dienen und gegeben sein, und das zu ehrende Vorstandmitglied soll

  2. ein und dasselbe Ehrenamt mindestens 25 Jahre lang geführt und würdevoll bekleidet haben.

 

§ 10

 

Der Inhaber einer Ehrenfunktion (§ 9) genießt die gleichen Rechte eines ordentlichen Vorstandmitgliedes.

 

 

 

Anmerkung: In der JHV 1993 (27.06.1993) wurde § 10 interpretiert: D.H. er. der Inhaber einer Ehrenfunktion ist Vorstandsmitglied im Sinne der SWA Satzung – Satzung, mit Sitz und Stimme und gehört dem gleichen Vorstandgremium an, wie während seiner aktiven Tätigkeit, aus dem er in die Ehrenfunktion gewählt wurde, er braucht dabei keine Funktion im Verein ausüben.